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BERYLLA Hotello

Planspiel-Management

Die komplexe Wiedergabe des Hotels fordert von den Teilnehmern ein getrenntes Management der Abteilungen Beschaffung, Verkauf / Veredelung, Personal, Werbung sowie Rechnungswesen und Finanzen.

Ziel: Die Teilnehmer müssen lernen sich zu strukturieren, zu koordinieren und zu organisieren um letztlich schlagkräftig und effizient zu wirtschaften. Eine Selbstorganisation bzw. der häufig festgestellte Effekt, daß „Alle alles machen wollen“, stößt hiermit an seine Grenzen.

Hotel-Management

Maximal fünf Hotels können auf einem Markt gegeneinander spielen. Dabei definiert vorab der Seminarleiter, ob es sich um Geschäfts- oder Ferienhotels handelt.
Die Hotels können bis zu sechs Basisleistungen anbieten, wobei es sich um verschiedene Zimmerkategorien (z.B. Einzelzimmer, Doppelzimmer, Suiten, Seminarräume ...) handelt. Die Zimmer können durch bis zu zwölf Zusatzleistungen „veredelt“ werden, wodurch verschiedene Zimmer-Arrangements entwickelt werden können.
Bis zu drei Lieferanten stehen den Spielern zur Auswahl um zu verschiedenen Konditionen Hotelwaren zu beschaffen.
Die Spieler müssen basierend auf ihrer individuellen Hotel- und Kostenstruktur ihre Zimmerpreise selbständig kalkulieren.

Ziel: Die Teilnehmer werden mit den ökonomischen Unterschieden und den strategischen Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert. In Abhängigkeit ihres individuellen Hotelangebots, ihrer Zielgruppenausrichtung sowie ihres Investitionsmanagement können und müssen die Planspiel-Teilnehmer ihre Hotels unterschiedlich positionieren.

Investitionspolitik

Maximal zwölf Investitionsfelder stehen den Planspielern zur Verfügung ihr Hotel im Zeitverlauf weiter zu entwickeln.
Es stehen drei unterschiedliche Investitionsstrategien zur Auswahl:

  • Es können Investitionen getätigt werden, die zwingend notwendig sind, um in eine höhere Hotel-Kategorie (Sterne-Kategorie) aufzusteigen.
  • Es können lediglich Investitionen getätigt werden, die zur Aufrechterhaltung des gegenwertigen Hotel-Standards notwendig sind.
  • Es können neben den klassischen Investitionen, die zur Erweiterung und Verbesserung des Hotels beitragen, aber auch Desinvestitionsstrategien gefahren werden, um das Hotel gegebenenfalls zu verkleinern oder um sich anders zu positionieren.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen, ihr Unternehmen/Hotel durch diverse Investitionsmaßnahmen zu entwickeln und somit besser an die Vorstellungen ihrer Zielgruppen anzupassen. Nicht in allen Situationen erscheinen Investitionen adäquat und nicht immer sind sie auch finanzierbar. Die Teilnehmer lernen über die damit verbundene Situationsanalyse die potentiellen Möglichkeiten ihres Unternehmens zu analysieren. Die Investitionsmaßnahmen erlauben eine Weiterentwicklung des Hotels und eine steigende Sterne-Klassifizierung, die wiederum nicht nur andere Kosten verursacht, sondern auch ein anderes Preismangement erlaubt und erfordert.

Absatzpolitik

Maximal sechs Basisdienstleistungen können an maximal drei Zielgruppen verkauft werden. Dabei können die Basisdienstleistungen noch durch maximal zwölf unterschiedliche Zusatzleistungen, zu individuellen Arrangements zusammengestellt werden. Diese Vielzahl an individuellen Kombinationen von Markt-Leistungs-Strategien ermöglichen und unterstützen eine selektive Absatzpolitik in einer breiten Vielzahl an Varianten mit all ihren Konsequenzen.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen, sich durch diverse Absatzstrategien im Markt zu positionieren, Zielgruppen zu akquirieren, ein für ihr Unternehmen wirtschaftlich profitables Portfolio zu entwickeln sowie der Konkurrenz schlagkräftig zu begegnen und in konsistenter Abstimmung mit dem Kommunikations-Mix zu agieren.

Kommunikations-Mix

Die detaillierte und anschauliche Darstellung verschiedener Werbegattungen (Fernsehen, Rundfunk, Tageszeitung, Monatszeitung, Plakate/Sichtmedien, Direkt-Mailings) soll den Realitätsbezug unterstützen. Werbepreise, Reichweiten, Bevölkerung und Infrastruktur basieren auf Realdaten existierender Werbegattungen. Innerhalb der Werbegattungen stehen wiederum je drei Werbemedien zur Verfügung, die sich durch unterschiedliche Zielgruppenansprachen differenzieren.

Ziel: Den Teilnehmern werden durch die Realdaten die Besonderheiten der zielgruppenspezifisch gestalteten Werbemaßnahmen verdeutlicht. Außerdem wird das Verhältnis zwischen Werbeaufwand und Werbeerfolg transparenter gemacht. So lernen die Teilnehmer ihr eigenes Werbebudget sinnvoll und angemessen zu bestimmen und nicht nur intuitiv als Restgröße zu planen.

Personalmarkt

In BERYLLA - Hotello müssen die Spieler Hotelpersonal aus vier unterschiedlichen Bereichen managen. Dabei handelt es sich um die Bereiche Front Office / Back-Office, Management / Marketing, Food & Beverages sowie Rooms Division / Housekeeping.
Die Simulation des Arbeitsmarktes ist bahnbrechend.
Alle fingierten Arbeitnehmer agieren individuell. Sie charakterisieren sich beispielsweise durch unterschiedliche Ausbildungsniveaus, verschiedene Qualitäten und Motivationen. Im Zeitverlauf entwickeln sie eigene Wünsche sowie hilfreiche und kritische Ansichten und äußern spezielle Meinungen zur aktuellen Unternehmensentwicklung. Sie beeinflussen sich gegenseitig, entwickeln soziale Beziehungen und können auch die informelle Führungsstruktur des Unternehmens beeinflussen.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen, wie die unterschiedlichen Qualifikationen und Motivationen des Hotelpersonals die Qualität ihres Hotels beeinflussen. Darüber hinaus lernen sie auch mit welchem Personaleinsatz ihr Hotel (abhängig von Zimmeranzahl, -größe, Sternekategorie) geführt werden kann. Investitionen in das Personal zahlen sich ebenfalls aus.
Durch die individuelle Simulation jedes einzelnen Arbeitnehmers entwickelt sich häufig eine Art Beziehung der Teilnehmer mit ihrem Personal. Die Personalentwicklung im eigenen Unternehmen wird transparenter und nachvollziehbarer. Personalentscheidungen wie Kündigungen, Überstunden, Urlaubsvergabe etc. werden dadurch wesentlich offener und verständnisvoller betrachtet. Hier zeigt sich oft, daß die Teilnehmer mit ihrem Personal genau in der Art und Weise verfahren, wie sie es für sich selbst nicht wünschen würden.

Kostenrechnung

Zwei mehrstufige Deckungsbeitragsrechnungen geschlüsselt nach Leistungen und nach Zielgruppen sowie umfangreiche Kennzahlen unterstützen eine effektive Unternehmensrechnung und bieten genügend Datenmaterial für Analyse- und Prognoserechnungsverfahren.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen anhand weniger Schlüsselzahlen die Unternehmenssituation zu überschauen und einzuschätzen. Zusätzlich sollen sie Instrumente kennenlernen, die ihnen bei Bedarf eine exaktere Unternehmensanalyse ermöglichen.

Konkurrenzforschung

Differenziert ausgestaltete und realitätsnahe Konkurrenz-Forschung fördern das Kosten-Effizienzverständnis und den Wettbewerbsgedanken der Teilnehmer.

Ziel: Die Teilnehmer sollen lernen die eigene Unternehmenssituation im Verhältnis zu den Wettbewerbern einzuschätzen. Marktforschung ist eine sinnvolle Unterstützung für das Alltagsgeschäft. Dabei ist es wichtig, den „Tradeoff“ zwischen noch mehr Informationen über die Konkurrenz bzw. den Markt (Kosten!) und deren effektiver Nutzung zu ermitteln.

Kontext

Umfangreiche politische und soziologische Umweltszenarien mit außergewöhnlichen Preisanhebungen, konjunkturellen Einbrüchen, Liquiditäts- und Lieferproblemen und vielen anderen Schwierigkeiten runden die Unternehmenssimulation BERYLLA ab.

Ziel: Durch die Analyse der aktuellen binnen- und außenwirtschaftlichen Lage soll hier der Spürsinn für Markttrends und die wirklich relevanten Entwicklungen geschult werden.

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